BUDOKAN Kampfkunstverein Dietfurt e. V.

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Kobudo_Waffen

 

Kobudo - Die Verteidigung mit Waffen




ber die Entstehung des Kobudo ist wenig bekannt. Erstmals wurde im Jahr 1314 die Verwendung von Waffen in der Kunst des To-De erwhnt. Die japanischen Besatzer der Insel Okinawa hatten eine Verordnung erlassen, die den Besitz und das Tragen von Waffen untersagte. Dadurch wurde Kobudo nur im Geheimen weitergegeben und unter Ausschluss neugieriger Augen gebt.

Waffen aus Alltagsgegenstnden

In Folge der Willkr der chinesischen Verwalter begannen die Bauern und Fischer mit der Entwicklung von Waffen aus den einfachen Gegenstnden des tglichen Gebrauches.

Der Bo hatte seinen Ursprung im Tenbin - einem Stock der ber die Schultern gelegt zum Tragen von Lasten verwendet wurde.

Das Sai, ein Dreizack aus Metall, wurde vermutlich zur Auflockerung des Bodens benutzt. hnliche Gegenstnde findet man auch in indischen Tempeln.

Das Tonfa (Tungwa, Toifa) war der Drehhebel der Mhlsteine.

Das Nunchaku war zum Dreschen von Getreide bzw. als Pferdezaumzeug bei jedem Bauern anzutreffen.

Kama waren Sicheln, die zur Ernte von Reis benutzt wurden.

Die Waffenkunst wurde weiterentwickelt und erhielt im Jahre 1609 durch die jetzt japanischen Besatzer ihre grte Bedeutung, als sich die Geschichte wiederholte. Vom japanischen Stadthalter Okinawas wurde ein absolutes Waffenverbot erlassen, smtliche Schmieden wurden geschlossen und Haushaltsgerte aus Eisen beschlagnahmt.

In Folge der ausgebten Willkr, schlossen sich im Geheimen Gruppen von Leuten zum Waffentraining zusammen, um Widerstand leisten zu knnen. Viele Meister dieser Zeit sind deshalb unbekannt. Jedoch berlebte ihr Wissen in den Kata, die sie entwickelten und in deren Namen sie zumeist verewigt wurden.